Königsberger Kochklopse

Königsberger Kochklopse

Zutaten

für 4 Portionen:

KLOPSE: 400 g Gehacktes, halb und halb, 1 Brötchen, altbacken, 2 Eier, 1 Zwiebel, Senf, Kümmel

SOßE: 40 g Margarine, 40 g Mehl, Zitronensaft, Kapern, Salz und Pfeffer

Königsberger Klopse nach DDR-Rezept

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Königsberger Kochklopse

Zubereitung

KLOPSE: Eingeweichtes und ausgedrücktes Brötchen, Hackfleisch, 1 Ei, Zwiebelwürfel, Senf und Gewürze vermengen.

Mit nassen Händen Klöße aus der Masse formen. In leise siedendem Salzwasser ca 15 Min gar ziehen lassen. Dann mit Schaumkelle entnehmen und kurz warm stellen.

SAUCE: In erhitzten Margarine Mehl anschwitzen, dann mit so viel Kochwasser auffüllen, dass eine sämige Sauce entsteht. Mit Ei abziehen. Mit Salz, Zitronensaft und Kapern abschmecken.

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Variante: Ein wenig Zucker dem Klopsteig zufügen (leicht süß sauerer Geschmack).

Informationen zum Rezept

Typisches Rezept aus der Zeit der DDR – Die Bezeichnung „Königsberger Klopse“ war in der DDR nicht statthaft. Deshalb wurden sie einfach als „Kochklops“ bezeichnet.

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4.4/5 (241 Reviews)
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Tom Schmidt

Sehr wohl war die Bezeichnung Königsberger Klopse in der DDR gebräuchlich, sogar in der Schulspeisung und in Gaststätten.

Ute Böhmer

Ja das stimmt, ich liebe sie heute noch über alles

Ralf

Ja das war so, und die Bezeichnung Königsberger Klopse war in der DDR bis zum Schluss statthaft.

Sabine Giebner

Ich habe 30 Jahre in der Kindergarten-Küche gearbeitet. In all den vielen Jahren stand „Königsberger Klopse“ auf dem Speiseplan. Nicht statthaft ist Quatsch

Bernd-Steffen

Ich weiß ja nicht, wo ihr aufgewachsen seid, aber in Görlitz gabs nur Kochklopse in der Schulspeisung. Königsberger Klopse hat es nur zu Hause oder bei Oma gegeben! Ob es nicht stathaft war oder einfach nicht so genannt wurde, weiß ich nicht.

Michele Staude

Ich kenne die Bezeichnung „Königsberger Klöpse“ seit die DDR bestand. Selbst
Erich hat sie gerne in der Staatsrats Kantine gegessen.

Guus Gonggrijp

Im DDR-Kochbuch „Kochen“ hieß das tatsächlich Kochklopse. Nicht Königsberger und nicht Kaliningrader. Für mich als Holländer zwar schwer nachzuempfinden – mit unserer kolonialen Vergangenheit fangen hier erst jetzt einige Leute zu hadern an- aber na ja, es hat gut geschmeckt.

Luzifer

Ich verfeinere die Fleischmasse noch mit zerhackten ANCHOVIS FILETS in Sonnenblumenöl, matsche diese in die Masse je nach Geschmack hinzu. Zu Ostzeiten habe ich die Sardellenpaste genommen, keine Ahnung, ob es diese noch gibt. Ich nehme immer einen großen Topf (10 Liter) und mache mindestens 12-15 Klopse dann nehme ich ein ganzes Glas ANCHOVIS FILETS (Abtropfgewicht 50g Fisch). Da ich keinen Kümmel mag, würze ich die Fleischmasse mit etwas Paprikapulver und nehme auch die gute Butter für die Einbrenne!