Senf

Senf ist ein scharfes Gewürz, das aus den Samenkörnern des Weißen, Braunen und des Schwarzen Senfs hergestellt wird. Gebräuchlich sind sowohl reine Senfkörner (ganze Samen), Senfpulver (gemahlene Samen) und vor allem die aus den mehr oder weniger fein gemahlenen Samen und weiteren Zutaten bereitete Würzpaste, genannt „Tafelsenf“ oder „Mostrich“.

Das Wort Senf ist ein Lehnwort aus dem lateinischen sināpi, das dem gleichlautenden altgriechischen σίναπι entstammt, dessen weitere Wortherkunft allerdings unbekannt ist.

Die Worte „Mustard“ (engI.) und „Moutarde“ (frz.) stammen von dem lateinischen Begriff musturn ardens; das bedeutet „brennender Moste“. Als er von den Römern nach Frankreich und Großbritannien eingeführt wurde, vermischte man Senf mit Traubenmost (unvergorener Traubensaft), um eine Paste zu bilden . Seitdem ist Frankreich einer der weltgrößten Senfproduzenten, wobei sich diese Industrie seit dem Mittelalter auf die Stadt Dijon konzentriert. Im Jahre 1634 bekam die Stadt das Exklusivrecht, Senf herzustellen.

Es gibt drei verschiedene Arten von Senf: Schwarzer Senf, indischer Senf, weißer Senf, in jedem Fall bezieht sich der Name auf die Farbe der Samen. Schwarzer Senf ist derjenige mit dem besten und stärksten Aroma, ursprünglich aus dem Mittleren Osten kommend, aber mittlerweile überall heimisch geworden.

Normalerweise baut man Indischen Senf an, da es die kleinere Pflanze ist, ca. 120-1 50 cm hoch; die Samen fallen nicht so leicht; er wird vielfach anstelle von schwarzem Senf verwendet und hat einen etwas weniger kräftigen Geschmack. Weiße Senfsamen sind mild und werden häufig zum Einlegen verwendet.

Enotovyj / Pixabay
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