Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung

DDR-Schulspeisung: Das legendäre Wurstgulasch

Erinnerungen an die DDR-Schulspeisung

Wer erinnert sich nicht gerne an die Schulzeit zurück? In der DDR-Schulspeisung wurden die Kinder mit einfachen, aber schmackhaften Gerichten versorgt, die nicht nur den Hunger stillten, sondern auch eine gewisse Nostalgie hervorrufen. Das Wurstgulasch war eines dieser Gerichte, das mit seinem unverwechselbaren Geschmack und seiner preiswerten Zubereitung in Erinnerung bleibt.

Das Wurstgulasch: Ein preiswertes Vergnügen

Ein Essen für 55 Pfennige, wo gab es das? Nur in der DDR-Schulküche. Von diesen Preisen können wir heute nur träumen. Wenn man die 0,55 Mark der DDR in Euro umrechnen würde … ach lassen wir das und widmen uns lieber dem leckeren Essen.

Das Wurstgulasch war eine beliebte Wahl für die Schulspeisung. Es war preiswert, nahrhaft und voller Geschmack. Die einfache Zubereitung und die Verwendung erschwinglicher Zutaten machten es zu einem perfekten Gericht für große Gruppen hungriger Schülerinnen und Schüler.

Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung

Anzahl der Portionen

Das Rezept ergibt 4 großzügige Portionen.

Zutaten für das Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung

Zutaten Menge
Zwiebel 1
Öl 1 Esslöffel
Jagdwurst 500 g
Paprikaschote 1
Tomatenmark 1 Teelöffel
Ketchup 1 Esslöffel
Mehl 1 Esslöffel
Bratsaft (Instant) 1 Würfel
Wasser 300 ml
Paprika (edelsüß) nach Geschmack
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
Nudeln aus Riesa nach Bedarf
Lob, Kritik, Fragen oder Anregungen zum Rezept? Dann benutze doch bitte die Kommentarfunktion am Ende dieser Seite! Vergiss bitte nicht das Rezept zu bewerten.

Zubereitung des Wurstgulasches der DDR-Schulspeisung

Zubereitungszeit: Ca. 30 Minuten

1. Zwiebel anschwitzen

  • Zubereitungszeit: 5 Minuten

Erhitze das Öl in einem Topf und schwitze die fein gewürfelte Zwiebel glasig an.

2. Wurst und Paprika hinzufügen

  • Zubereitungszeit: 10 Minuten

Schneide die Jagdwurst in Würfel und die Paprikaschote in Streifen. Gib beides in den Topf und lasse alles etwa 5 Minuten köcheln.

3. Würzen und eindicken

  • Zubereitungszeit: 5 Minuten

Mische Tomatenmark und Ketchup unter und bestäube die Mischung mit Mehl. Würze mit Paprika, Salz und Pfeffer nach Geschmack.

4. Brühe hinzufügen und köcheln lassen

  • Zubereitungszeit: 10 Minuten

Löse den Bratsaft oder Brühwürfel in heißem Wasser auf und gieße die Brühe über das Gulasch. Lass alles etwa 20 Minuten köcheln, bis die Soße eingedickt ist.

5. Nudeln kochen und servieren

  • Zubereitungszeit: 10 Minuten

Koche währenddessen die Nudeln nach Packungsanweisung al dente. Serviere das Wurstgulasch zusammen mit den gekochten Nudeln und streue bei Bedarf geriebenen Käse darüber.

Nährwertangaben (pro Portion)

Nährstoff Menge
Kalorien ca. 400 kcal
Fett ca. 25 g
Kohlenhydrate ca. 25 g
Eiweiß ca. 20 g
Ballaststoffe ca. 3 g

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Das Wurstgulasch hält sich im Kühlschrank etwa 2-3 Tage. Einfach in einem luftdichten Behälter aufbewahren und bei Bedarf erwärmen.

Tipps zum Rezept

  • Variiere das Gulasch nach deinem Geschmack, indem du andere Wurstsorten verwendest oder zusätzliches Gemüse hinzufügst.
  • Für eine cremigere Konsistenz kannst du etwas Sahne oder Creme fraiche unterrühren.
  • Verwende hochwertiges Tomatenmark und Ketchup für einen intensiveren Geschmack.

Benötigte Küchenutensilien

  • Topf
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Löffel
  • Pfanne (optional für das Anbraten der Wurst)

Variationen des Rezepts

  • Statt Jagdwurst kannst du auch andere Wurstsorten verwenden, wie z.B. Bockwurst oder Wiener.
  • Für eine würzigere Note kannst du etwas Senf oder Paprikapulver hinzufügen.

Informationen zu den Zutaten

  • Jagdwurst: Eine typische Wurstsorte aus der DDR, die hauptsächlich aus Schweinefleisch hergestellt wird.
  • Riesa-Nudeln: Berühmte Nudeln aus der Stadt Riesa in Sachsen, die für ihre gute Qualität bekannt sind.

Tipps für Diabetiker

  • Achte auf die Menge der Kohlenhydrate und wähle gegebenenfalls eine kleinere Portion Nudeln.
  • Verwende Vollkornnudeln für eine langsamere Freisetzung von Zucker ins Blut.

Fazit

DDR-Küche at its best! Mit diesem Wurstgulasch-Rezept holst du dir nicht nur ein Stück ostdeutsche Geschichte auf den Teller, sondern auch eine Portion herzhaften Genuss. Also ran an den Kochlöffel und lass dich von diesem DDR-Klassiker neu entdecken!

Noch einige Bilder von der Zubereitung des Wurstgulaschs

Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung
In Würfel geschnittene Jagdwurst
Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung
Jagdwurst und klein geschnittene Zwiebeln in einer Pfanne
Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung
Das Wurstgulasch in einem Topf

Riesaer Nudeln

Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung
Die fertig gekochten Makkaroni-Chips aus Riesa in einem Topf

Habt ihr andere tolle Variationen, dann schreibt es bitte in den Kommentaren unten und vergesst bitte nicht das Rezept zu bewerten.

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Wurstgulasch der DDR-Schulspeisung

Rezept-Bewertung

4.2/5 (1207 Reviews)

56 Kommentare

    1. Bratsaft ist wenn man Schweinebraten Braten tut die Flüssigkeit nennt man Bratsaft

    1. Also ich komme aus Leipzig und da gab es beides zu kaufen .. Mais und Paprika
      Und ja zu DDR Zeiten.. warum erzählen die Menschen nur immer so eine schieße.

    2. Weil es das nur in Großstädten gab. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und da gab es auch keine paprika und Mais.

    3. Sooon Quatsch kann man nicht mehr lesen. ICH KOMME VOM DORF UND WIR HATTEN , nicht das ganze Jahr , aber ZU ZEITEN DER PAPRIKAERNTE IN UNGARN; BULGARIEN UND RUMÄNIEN immer Paprika. Gelegentlich gabs Paprika auch aus dem Gewächshaus von LPG`n und zB der riesigen Gewächshausanlage Vockerode.Wer den Blödsinn der heutigen Politiker nachquatscht, in der DDR hatten die Menschen nichts sollte mal objektiv nachdenken oder die Eltern und Großeltern befragen.Selbst das leidliche Thema Fleisch, welches in der DDR angeblich nicht gab. Der Pro-Kopfverbrauch lag in der DDR und BRD bei ca 120 kg pro Kopf und Jahr und heute bei NUR 60kg.Und vieles wurde im eigenen Garten angebaut und das noch schmackvoll und ökölogisch.

    4. Es gab in der damaligen DDR genug Fleisch , alleine aus meiner Heimtat im Umkreis von ca . 40 KM 3 SCHLACHTHÖFE mit Verarbeitung.Und es stand ein riesiges Kühlhaus für Staatsreseve!!.

    5. Weil die Soße nicht so gemacht wurde! Deshalb erzählen die Leute so einen Wahrheit!

    6. Na klar gab es Paprika. Noch nie Paprikaschoten gegessen? Letscho gab es auch, oder wurden die mit Kirschen gemacht.

    7. …bleibt doch mal beim ddr rezept wie es normalerweise gekocht wurde, und normalerweise deshalb weil es einfach für die berufstätige Mama oder den „armen“ Kantinenkoch nicht anders ging. Der Einen fehlte die Zeit dem Anderen das Geld.

    8. Zu DDR-Zeiten haben wir genug zu Essen gehabt und Paprika in Rot, Grün, Gelb gab es auch, genau wie Mais, Rosenkohl, Spinat etc.
      Hört doch mal auf so einen Scheiß zu erzählen das es nichts gab ????

    9. Ich kann nur bestätigen,dass es Paprika zu Erntezeiten in Osteuropa AUCH AUF DEM DORF GAB.Mich kot…. diese Hetze,Unkenntnis und dem Nachgequatsche der Politiker maßlos auf, das die Menschen in der DDR nichts zu essen hatten. Wovon habt ihr denn gelebt?

    10. Was für ein Blödsinn ???? ich habe in einem Dorf gelebt und Paprika war keine Seltenheit ???? viele haben sie sogar selbst in Gärten angebaut (ja auch meine Oma hatte welche, sowie Kirschen, Pflaumen, Äpfel, Birnen, Tomaten, Gurken etc…) Also labert hier nicht so einen Müll, denn Soljanka ist auch ein DDR ESSEN und darin ist auch Paprika enthalten ????

    11. Habt ihr keine Hausmäuse, das ihr die Maus non den Feldern mopsen müsst?

    12. Und wie konnte ich zu DDR Zeiten ,gefüllte Paprika essen ? Macht daß mit den Lebensmitteln nicht ganz so schlecht, wir sind alle satt geworden .Wir bewegen uns aber langsam dahin daß die Lebensmittel knapp werden und noch teurer. Ihr werdet Euch noch umschauen, wie die Grünen Euch die Lebensqualität weiter einschränken.werden .

    13. Das stimmt, Paprika gab es nicht. Tomatenketchup war auch Bückware und wurde meist selbst gekocht!

    1. ich koche das heute noch so,ich habe es sehr gerne in der Schulspeisung gegessen und für meine Kinder habe ich das auch sehr gerne gekocht und wir hatten Paprika Tomaten und Zwiebeln selber im Garten angebaut,ein sehr schönes Gericht

  1. Alles frei schnauze…. ich nehme jahdwurst , brate diese in etwas öl mit zwiebeln an, wenn gewünschte bräune erreich gebe ketschup dazu und etwas tomatenmark, etwas umrühren und mit etwas wasser ablöschen (sosse sollte noch etwas dick sein dabei) dann salz und pfeffer und etwas zucker , so das sosse leicht süsslich wird, mit nudeln und käse , einfach köstlich und geht super fix

    1. genau so mache ich das auch. Nur nehme ich Sonja, da ich kein Öl vertrage.
      Meine Mutter hat in der Betriebsküche gearbeitet die auch das Essen für unsere Schule gekocht hat und da kam weder Paprika und schon gar kein Mais an den Wurstgulasch.

      Aber wenn ich mir die Zutatenliste hier oben ansehe ist von Mais auch gar keine Rede

    2. naja bei Ketchup (den da ist soviel Zucker und Essig drin ,hat mit Tomaten nichts mehr zutun) , hört bei mir der Spaß auf, es gibt dazu Alternativen wie zb richtige (okay gibt keine falschen )Tomaten reinschneiden ,Zwiebeln und jagdwurst (keine Fleischwurst)dann wenn eine schöne Konsistenz hat nicht zu dick und nicht zu dünn, Paprikapulver,Salz Pfeffer würzen.Andicken mit etwas Mehl kann man muss man aber nicht.das schmeckt am besten

    3. genau so gehts und das mit dem „Wir hatten ja nüscht“ das ist wirklich abslout gequirlte Schei….wir hatten damals mehr, denn da brauchte man sich keine Gedanken zu machen über Konservierungsstoffe, Ersatzwurst und Fleisch und was weiss ich was für E Nummern uns Chemiepampe die uns verarschte – unser Konsum hatte das was wir brauchten und was es nicht gab das kannten und brauchten wir doch gar nicht!

  2. Mh voll mein Lieblingsessen habe ich früher als Kind gerne gegessen und noch heute mag ich wurstgulasch mit makkaroni oder Spirelli und Käse noch immer

  3. Das ist heute noch eines meiner Lieblingsgerichte. Ich nehme aber statt der Jagdwurst lieber Wiener Würstchen
    in Scheiben geschnitten und angebraten. Mmmmmm

  4. nudelwasser salzen und nudeln darin nach belieben weich kochen. wasser abkippen, nicht abschrecken, beiseite stellen.

    einen fleischwurstring oder eine jagdwurst in würfel schneiden, zusammen mit einem teelöffel schmalz oder ähnlichem bratfett in einen topf geben und unter gelegentlichem rühren leicht anbraten. 2 x 500 ml passierte tomaten und 200 ml sahne hinzufügen, einmal aufkochen und über die nudeln geben. nach geschmack noch würzen. wird garantiert alle

  5. Ich habe in der Großküche gearbeitet und wir haben für Kindergärten und Schulen gekocht. Es wurde auch bei uns Wurstgulasch gekocht, aber es wurde nie Paprikaschoten verwendet. Auch wurde nie, wie in einem anderen Rezept von hier geschrieben, Knoblauch und Mais verwendet worden

    1. JEDER kocht nun mal anders. Das ist soo seitdem Menschen das kochen gelernt haben.

  6. Nach mehreren Versuchen mit anderen Rezepten ist daß das beste und einfachste Rezept. Fühle mich an der Schulzeit erinnert, wirklich lecker. Nehme nur etwas mehr Wasser und zu den anderen Gewürzen etwas Zucker.

    1. Ich habe das Jägerschnitzel nachgekocht und habe mich extrem gewundert über die Wassermenge. Das geht gar nicht mit so wenig Wasser. Das soll ja Soße für 500 g Nudeln werden. Da muss es schon mehr Wasser sein. Und es funktioniert und schmeckt gut.

  7. Man kann problemlos auch eine normale Fleischwurst verwenden. Aber Mais gehört definitiv nicht zu den Zutaten.

    1. Welcher Kochgott hat das angeornet? Seit Menschen kochen können kocht JEDER Mensch anders. Wer bestimmt denn was richtig ist????? SIE????

    1. Es gab auch keinen. Keine Ahnung warum diese Meinung hier so vertreten wird. Aber nach 33 Jahren können die Erinnerungen auch schon mal variieren.

    2. hallo sandra, genau,es gab auch keinen! schon gar nicht auf dem lande…evw will man sich manches nicht eingestehen,minderwertigkeitskomplexe?ich weiss es nicht! Ich verstehe es auch nicht! haha ja nach 33 jahren können die erinnerungen auch mal etwas variieren,ja schön,gesagt 😉 LG

    3. Wer hatte keinen Mais auf dem Lande? Es gab riesige Maisfelder und in den Gärten wurde Zuckermais angebaut. Wo habt ihr denn auf dem Lande gelebt. Bei den Maisfeldern gabs am Rand kaum Maiskolben, die wurden alle weggefuttert. Es gab auch ab und an Maiskonseven.

  8. Ketchup oder Senf, da muß Born mit aufgezählt werden.Die einzigen die noch halbwegs selbständig sind.
    Zur Thüringer Bratwurst sowieso.Nur Born ist thüringisch.

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