Mecklenburger Mastente

Ein Rezept aus der Gaststätte »Lewitzmühle« in Banzkow aus dem Jahr 1984.

Beschreibung der Gaststätte aus dem Jahr 1984

Die »Lewitzmühle« in Banzkow ist vom Typ her eine Holländer-Galerie-Mühle, die schon über hundert Jahre alt ist. Noch bis 1958 wurde hier das Korn für Banzkow und die umliegenden Gemeinden gemahlen. Im Jahre 1 974 begannen die Restaurierung und der Umbau der Mühle zur Gaststätte »Lewitzmühle«. Mit großem persönlichen Engagement beteiligten sich daran viele Handwerker der Umgebung. Die »Lewitzmühle« liegt im größten Naturschutzgebiet der DDR – Lewitz – mit zahlreichen Vogelarten. Auf schönen Wanderwegen kann sich der Erholungsuchende entspannen. Mecklenburger Gerichte sind die Attraktion der Gaststätte, beispielsweise eine Hirtensuppe, Wacholdergulasch oder Mecklenburger Mastente.

Mecklenburger Mastente

Zutaten

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Zubereitung

Ausgenommene und gesäuberte Ente innen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen, von außen mit Salz einreiben.

Kerngehäuse der ungeschälten Äpfel ausstechen.

Rosinen oder Sultaninen waschen.

Ente mit den Früchten sowie mit Zwiebelscheiben füllen, fest zunähen und mit dem Rücken nach oben auf den
Rost der Bratröhre legen.

In den vorgeheizten Herd schieben und bei mittlerer Hitze etwa zwei Stunden braten.

Von Zeit zu Zeit mit dem Bratensaft aus der Auffangwanne übergießen.

Ente nach der Hälfte der Bratzeit umdrehen.

Sobald sie gar ist, warm stellen.

Etwas Wasser an den Fond geben, aufkochen, mit Stärkemehl binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu Kartoffelklöße und Apfelrotkohl servieren.

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Mecklenburger Mastente

Aus Gastronomische Entdeckungen in der DDR – Verlag Die Wirtschaft Berlin, 1984

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