Thüringer Rostbrätl – Der Grillklassiker aus Thüringen
Thüringer Rostbrätl ist der Star jeder Grillparty! Dieses traditionelle Gericht vereint die kräftigen Aromen von mariniertem Schweinekamm, herzhaftem Schwarzbier und einer würzigen Marinade. Die Kombination von Senf, Zwiebeln und Knoblauch verleiht dem Fleisch seinen unverwechselbaren Geschmack, während das Grillen über Holzkohle das Aroma perfekt abrundet.
Das Besondere am Thüringer Rostbrätl ist die Vorbereitungszeit: Das Fleisch wird 1–2 Tage in einer würzigen Marinade eingelegt, damit sich die Aromen perfekt entfalten können. Serviert mit Roggenbrot, Brötchen oder einem frischen Kartoffelsalat, wird das Rostbrätl zum Highlight auf jedem Grillfest!
Anzahl der Portionen
Dieses Rezept ist für 10 Personen ausgelegt. Passe die Zutatenmengen entsprechend an, wenn du mehr oder weniger Portionen benötigst.
Zutaten für das Thüringer Rostbrätl
- 10 Stück Schweinekammscheiben ohne Knochen
- 5-8 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
- 3 Knoblauchzehen
- 500-600 ml Senf (Born-Senf, Bautzener Senf)
- 0,5-1 Liter Köstritzer Schwarzbier
- 1-2 EL Worcestersauce (Dresdner/Altenburger)
- etwas Butter
- nach Geschmack Salz
- nach Geschmack Pfeffer
Zubereitung des Thüringer Rostbrätls
- Marinade vorbereiten (10 Minuten): Senf, 0,2 Liter Bier, Salz, Pfeffer und Worcestersauce zu einer dickflüssigen Marinade verrühren.
- Fleisch marinieren (20 Minuten + 1-2 Tage Ruhezeit):
- Eine Schicht Schweinekammscheiben in eine Schüssel legen.
- Mit Marinade bestreichen, Zwiebelringe und klein geschnittenen Knoblauch darauf verteilen.
- Schichten wiederholen, bis alles Fleisch verbraucht ist. Die oberste Schicht mit Marinade bedecken.
- Schüssel abdecken und 1–2 Tage im Kühlschrank marinieren lassen.
- Grillen (20–30 Minuten):
- Das Fleisch aus der Marinade nehmen, Zwiebeln und Knoblauch entfernen.
- Auf einem Holzkohlerost grillen und bei Bedarf mit Biersud ablöschen.
- Beilage zubereiten (10 Minuten):
- Die Zwiebeln und den Knoblauch in Butter bräunen und zu den gegrillten Rostbrätln servieren.
- Als Beilage eignen sich Roggenbrot, Brötchen oder selbst gemachter Kartoffelsalat.
Zubereitungszeit
Vorbereitungszeit | 30 Minuten |
---|---|
Ruhezeit | 1–2 Tage |
Grillzeit | 20–30 Minuten |
Gesamtzeit | 1–2 Tage und 1 Stunde |
Schwierigkeitsgrad
Mittelschwer – Die Zubereitung ist einfach, aber das Marinieren erfordert Geduld und etwas Zeit.
Benötigte Küchenutensilien
- Große Schüssel: Zum Marinieren des Fleisches
- Grill: Zum Grillen der Rostbrätl
- Pinsel: Zum Bestreichen des Fleisches mit Marinade
- Pfanne: Zum Bräunen der Zwiebeln
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Rohes, mariniertes Fleisch kann bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die gegrillten Rostbrätl schmecken frisch vom Grill am besten, können aber im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahrt und erneut erwärmt werden.
Nährwerte
Pro Portion (1 Rostbrätl):
- Kalorien: 400 kcal
- Fett: 25 g
- Kohlenhydrate: 10 g
- Eiweiß: 30 g
Tipps für Diabetiker
Verwende zuckerfreien Senf und reduziere die Menge an Worcestersauce, um den Zuckergehalt zu minimieren.
Rezepttipps:
- Für eine intensivere Marinade lasse das Fleisch mindestens 2 Tage im Kühlschrank ziehen.
- Zum Servieren passt ein frisches Roggenbrot oder ein hausgemachter Kartoffelsalat perfekt dazu.
- Bestreiche das Fleisch beim Grillen regelmäßig mit Bier, um den Geschmack zu intensivieren.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie diese Webseite betreiben und am Laufen halten, es ist sehr schön alte Rezepte der Heimat nach zukochen. Leider ist das Rezept „Thüringer Rostbrätl“ (https://ddr-rezepte.net/thueringer-rostbraetl-i/) so nicht passend. Da werden 0,2 L (200 ml) Bier mit 500 – 600 ml Senf vermischt, so dass daraus eine Marinade entsteht die nach Bier munden soll. Bei der im Vergleich zum Bier bis zur dreifachen verwendeten Menge an Senf funktioniert das überhaupt nicht (habe es nachgekocht), Senf hat einen dominanten Geschmackt und der unterdrückt bei dieser Rezeptur den Biergeschmack vollkommen. Darüber hinaus würde ich gerne von der Verwendung des restlichen Biervolumens etwas lesen (0,5 bis 1 L Bier werden im Rezept angegeben, aber nur 0,2 L werden für die Marinade im Rezept verwendet). Ich habe das Volumen des restlichen Biers vorsichtig über den marinierten Fleischstapel gegeben, so dass alles überdeckt wurde. Keine Ahnung, ob das so in der Idee des Rezeptes ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ich schließe mich der Meinung von Herrn Prietzsch an.
Auch erstmal vielen Dank für das Rezept – ich habe es genauso gemacht und mit dem überschüssigen Bier den Marinade/Fleisch-Stapel aufgefüllt.
In meiner Erinnerung an frühere Weimarer Zeiten hatten wir die Brätl vor allem in Schwarzbier und Zwiebeln eingelegt, und es wurde nur ein paar Löffel Senf dazugegeben. Aber man kann das ja unterschiedlich handhaben.
Eine wichtige Ergänzung möchte ich noch anfügen:
Normalerweise sind Thüringer Brätl dünner geschnitten als normale Nackensteaks. Es schmeckt viel besser, wenn man sich den Schweinenacken nur in ca. 0.8-1.0cm dicke Scheiben schneiden lässt. Alternativ kann man den Schweinenacken kurz anfrieren lassen, dann lässt er sich einfacher dünn schneiden.
Mit freundlichen Grüßen