Thüringer Rostbrätl

Zutaten

  • 10 Stück Schweinekammscheiben ohne Knochen, ca 1,5  -2 cm dick = „Rostbrätl
  • 5-8 Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 500 – 600 ml Senf, original DDR Rezeptur (Born-Senf, Bautzener Senf oder Altenburger Senf)
  • 1/2 – 1 l Köstritzer Schwarzbier (oder Braugold, Apoldaer)
  • 1 – 2 Eßl. Worcestersauce (Dresdner oder Altenburger)
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer
Thüringer Rostbrätl
Thüringer Rostbrätl / Benreis [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Zubereitung

Senf, 0,2 L Bier, Salz & Pfeffer, Worcestersauce vermengen, so dass Marinade entsteht, welche salzig, scharf und nach Bier mundet. Brei darf nicht zu dünn sein (nicht zuviel Bier verwenden)!!

Marinade in eine Schüssel füllen. Dann eine Schicht Fleisch (Brätl) einlegen. Brätl mit Marinade bestreichen und mit einer Schicht Zwiebelscheiben und einigen klein geschnitten Scheiben vom Knoblauch belegen.

Dann wieder üppig mit Marinade bestreichen. Wieder eine Schicht Fleisch (Brätl). Diese dann wieder mit Marinade bestreichen und mit Zwiebeln und Knoblauch belegen, immer abwechselnd….

Am Schluss soll die obere Schicht die Marinade sein. Schüssel abdecken und 1 Tag, besser aber 2 Tage, im Kühlschrank marinieren.

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GRILLEN:
Dann die Brätl, so wie sie sind, aus der Marinade nehmen, Zwiebel und Knoblauch entfernen und direkt auf dem Holzkohlerost legen zum Grillen. Zum Ablöschen der Holzkohle kann der Biersud verwendet werden.

Beilage: Zwiebeln und Knoblauch in Pfanne in etwas heißer Butter bräunen. Zu den fertig gegrillten Thüringer Rostbräteln reichen. Sowie frei nach Wahl Roggenbrot, Brötchen (Semmeln), Weißbrot oder am Leckersten – selbst gemachter Kartoffelsalat.

4.4/5 (62 Reviews)

Ein Kommentar

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielen Dank, dass Sie diese Webseite betreiben und am Laufen halten, es ist sehr schön alte Rezepte der Heimat nach zukochen. Leider ist das Rezept „Thüringer Rostbrätl“ (https://ddr-rezepte.net/thueringer-rostbraetl-i/) so nicht passend. Da werden 0,2 L (200 ml) Bier mit 500 – 600 ml Senf vermischt, so dass daraus eine Marinade entsteht die nach Bier munden soll. Bei der im Vergleich zum Bier bis zur dreifachen verwendeten Menge an Senf funktioniert das überhaupt nicht (habe es nachgekocht), Senf hat einen dominanten Geschmackt und der unterdrückt bei dieser Rezeptur den Biergeschmack vollkommen. Darüber hinaus würde ich gerne von der Verwendung des restlichen Biervolumens etwas lesen (0,5 bis 1 L Bier werden im Rezept angegeben, aber nur 0,2 L werden für die Marinade im Rezept verwendet). Ich habe das Volumen des restlichen Biers vorsichtig über den marinierten Fleischstapel gegeben, so dass alles überdeckt wurde. Keine Ahnung, ob das so in der Idee des Rezeptes ist.

    Mit freundlichen Grüßen

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