Charlotte Russe

Diese beliebte Süßspeise wurde Ende des 18.Jahrhunderts in London kreiert und erhielt den Namen von Königin Charlotte, der Gattin Georgs III. Als der Meister der klassischen französischen Kochkunst Antonin Careme (1784 bis 1833) später in Petersburg für den Zaren arbeitete, verfeinerte er auf Wunsch von Alexander I. dieses Dessert und nannte es fortan Charlotte Russe.

Beispielfoto / Charlotte mit Schokolade
Beispielfoto / Charlotte mit Schokolade / Popo le Chien / CC BY-SA

Zutaten

  • Löffelbiskuits 500 g
  • Früchte, kandiert 200 g
  • Schlagsahne 250 ml

Bayrische Krem (Grundrezept):

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Zubereitung

Charlottenformen mit Pergamentpapier auslegen, Boden und Wand dicht mit Löffelbiskuits auskleiden, die runde Seite nach außen.

Bayrische Krem einfüllen, erkalten lassen, stürzen, mit Sahne und kandierten Früchten garnieren.

Bayrische Krem: Eigelb mit Zucker schaumig rühren.

Die Milch mit Vanillinzucker aufkochen, vom Herd nehmen, langsam unter die Eimasse rühren, gut gequollene Gelatine hinzufügen und kräftig durchrühren.

Erstarren lassen, kurz vor dem Stocken die geschlagene Sahne unterziehen.

Bei zu warmer Krem zerläuft die untergezogene Sahne, und bei zu kalter Krem stockt die Masse zu schnell und läßt sich nicht mehr in die Formen füllen.

Auf das richtige Fingerspitzengefühl kommt es an.

[Quelle: Bekannte Speisen richtig zubereitet – Ratgeber für Gastronomen, Verlag Die Wirtschaft Berlin, DDR, 1984]

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