Berliner Pfannkuchen

Im Jahre 1755, während des Siebenjährigen Krieges, wurde ein junger Berliner zur Artillerie eingezogen, aber für wehruntauglich befunden. Er mußte jedoch als Bäcker im Regiment bleiben. Dort erfreute er seine  Kameraden mit einem Gebäck, dem er die Form von kleinen Kanonenkugeln gegeben hatte.

Und so sind die Berliner Pfannkuchen bis heute geblieben: rund und locker, mit Zuckerkruste und Marmeladenfüllung.

Doch der Ursprung dieses Gebäcks liegt weiter zurück. Der Römer Marcus Portius Cato beschrieb die Herstellung eines ähnlichen Gebäcks schon vor Beginn unserer Zeitrechnung.

Ihre eigentliche Geburtsstunde haben die Pfannkuchen jedoch im 17. Jahrhundert in Wien als Faschingskrapfen. Der Zuckerbäckerin Cäcilie Krapf verdanken sie ihren dortigen Namen. Der Hofkoch der Gräfin Batthyany verlieh den Krapfen durch eine Marmeladenfüllung noch den richtigen Pfiff.

Zutaten

(für 50 Stück zu je 40 g)

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Berliner Pfannkuchen

Zubereitung

Hefe, Milch und Mehl zu einem Hefestück verrühren, gut durcharbeiten und an einem warmen Ort gehen lassen.

Fett, Zucker, Salz, Eier, Vanillinzucker und den Saft der Zitrone schaumig rühren.

Das Hefestück zugeben und alles gut schlagen.

Der Teig muß Blasen bilden und glatt sein.

An einem warmen Ort zugedeckt etwa 90 Minuten stehen lassen.

Anschließend den Teig auf einem bemehlten Brett fingerdick ausrollen und runde Stücken ausstechen.

Auf je ein Teigstück Marmelade geben und mit einem zweiten zudecken.

Die Ränder ringsherum zusammendrücken und die Pfannkuchen noch einmal 15 Minuten gehen lassen.

In heißem Schmalz ausbacken, danach zuckern oder mit Zuckerglasur überziehen.

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Durch die Zugabe von etwas Rum, Bittermandeln oder Mazisaroma an den Teig können die Pfannkuchen geschmacklich verfeinert werden.

[Quelle: Bekannte Speisen richtig zubereitet – Ratgeber für Gastronomen, Verlag Die Wirtschaft Berlin, DDR, 1984]

3.9/5 (17 Reviews)

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