Prasselkuchen / Huckelkuchen

Der Dresdener Erich Kästner erinnert sich in seinem 1957 erschienenen autobiographischen Buch Als ich ein kleiner Junge war: […] auf dem Nachhauseweg gingen wir in die Konditorei ›Parseval‹, wo ich mit Bienenstich, Prasselkuchen und heißer Schokolade traktiert wurde. (Wisst ihr, was Prasselkuchen ist? Nicht? Ach, ihr Ärmsten!)

Prasselkuchen

Zutaten

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Prasselkuchen / Huckelkuchen

Zubereitung

Margarine, glattgestrichenen Quark, 250 g gesiebtes Mehl und eine Prise Salz rasch und gründlich zu einem Teig verarbeiten. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.
Mehrfach ausrollen und zusammenschlagen und aus der etwa 1/2 cm stark ausgerollten Teigplatte 5 cm x 10 cm große Rechtecke schneiden.
Auf wasserbenetztem Blech die Teigstücke mit Wasser bestreichen und darauf die aus 250 g Mehl, Zucker, Feinmargarine und einer Prise Salz bereiteten Streusel verteilen.
Bei guter Mittelhitze etwa 25 Minuten backen und mit Zitronenglasur überziehen.

Zitronenglasur

  • 150 g Staubzucker
  • 2 Eßl. Zitronensaft
  • 1 Eßl. zerlassenes Kokosfett

Den gesiebten Staubzucker mit Zitronensaft und erhitztem Kokosfett verrühren.
– Anstelle von Zitronensaft ist auch anderer Fruchtsaft oder Fruchtsirup verwendbar.

[Nach: Unser grosses Kochbuch » Verlag für die Frau Leipzig, DDR]

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Hans-Jürgen Diersche

Prasselkuchen stimmt, aber Huckelkuchen ist was ganz anderes. Der Autor sollte sich mal in der Gegend von Glauchau umsehen. Dort gibt es wohl auch noch heute Huckelkuchen. Wenn er was brauchbares gefunden hat, wäre eine Veröffentlichung hier dankenswert.