Kohlrabigemüse auf russische Art – Cremig, würzig und fein abgestimmt

Dieses Gericht zeigt, wie vielseitig Kohlrabi sein kann. Durch das Anbraten entwickelt das Gemüse eine leicht nussige Note, die sich wunderbar mit der anschließenden, sanften Garung verbindet. Die Kombination aus Butter, saurer Sahne und Tomatenmark sorgt für eine ausgewogene Balance zwischen milder Cremigkeit und feiner Säure.

Besonders interessant ist die dezente Würzung mit Zimt und Pfeffer, die dem Gericht eine überraschend warme und aromatische Tiefe verleiht. Die leichte Mehlschicht beim Anbraten trägt dazu bei, dass sich später eine sämige Bindung ergibt, ohne schwer zu wirken. Frische Kräuter wie Dill oder Petersilie bringen am Ende eine angenehme Frische ins Spiel.

Ein kleiner Tipp: Die Kohlrabischeiben sollten gleichmäßig geschnitten werden, damit sie gleichmäßig garen und ihre zarte Konsistenz behalten. Wer es intensiver mag, kann etwas mehr Tomatenmark verwenden oder die saure Sahne leicht reduzieren, um den Geschmack zu variieren.

Kalorien pro Portion: ca. 260 kcal
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Schwierigkeitsgrad: ★★☆☆☆ (2 von 5)

Gebratenes Kohlrabigemüse mit Kräutern in heller Schüssel auf Holztisch

Zutaten

  • 750 g junge Kohlrabi
  • Salz
  • Mehl
  • 3 bis 4 Eßlöffel Butter
  • Pfeffer
  • Zimt
  • 2 bis 3 Eßlöffel Tomatenmark
  • 1/8 bis 1/4 Liter saure Sahne
  • Dill oder Petersilie

Zubereitung

  1. Die vorbereiteten Kohlrabi in 4 mm bis 5 mm dicke Scheiben schneiden, leicht salzen, in Mehl wenden und in heißer Butter hellgelb braten.
  2. In einem Topf mit wenig Pfeffer und Zimt bestreuen, die mit dem Tomatenmark vermischte saure Sahne zu gießen und das Gemüse auf kleiner Flamme etwa 15 Minuten dünsten, danach noch 10 Minuten ohne Energiezufuhr ziehen lassen.
  3. Mit gehacktem Dill oder Petersilie bestreuen.
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Kohlrabigemüse cremig zubereiten – herzhaftes Gemüsegericht

[Nach: Von Brokkoli bis Sauerkraut » Verlag für die Frau Leipzig, DDR, 1988]

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