Polnische Meerrettichsoße – cremige helle Soße zu Fleisch und Fisch
Die polnische Meerrettichsoße ist eine helle, fein gebundene Soße mit charakteristischer Schärfe und Frische, die erst ganz zum Schluss durch den Meerrettich entsteht. Wichtig ist, den Meerrettich nicht mitzukochen, damit sein Aroma erhalten bleibt und die Soße angenehm pikant, aber nicht bitter wird. Die Kombination aus Fleischbrühe, saurer Sahne und Zitronensaft sorgt für eine ausgewogene Balance zwischen Cremigkeit, Säure und Würze.
Durch das Ansitzen von Butter und Mehl entsteht eine klassische Grundbindung, die der Soße Stabilität gibt, ohne schwer zu wirken. Fenchelkraut bringt eine feine, leicht süßliche Kräuternote, die hervorragend mit dem Meerrettich harmoniert. Serviert wird die Soße idealerweise heiß, direkt aus der Edelstahl-Sauciere, zu gekochtem Rindfleisch, Tafelspitz, Fisch oder auch zu Wurzelgemüse.
Kalorien pro Portion: ca. 160 kcal
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten
- 30 g Butter oder Margarine
- 30 g Mehl
- 100 ml heiße Fleischbrühe (Würfel)
- 100 ml saure Sahne
- Zitronensaft
- Essig
- Salz
- etwa 50 g Meerrettich
- Fenchelkraut
Zubereitung
- Die Butter erhitzen, das Mehl zufügen und anschwitzen lassen.
- Dann mit Fleischbrühe auffüllen und unter Rühren einige Minuten kochen lassen.
- Dann die saure Sahne, Zitronensaft, Essig und Salz dazugeben, alles kurz aufkochen, den Meerrettich erst jetzt zufügen, gut verrühren und kräftig abschmecken.
- Kurz vor dem Servieren etwas feingehacktes Fenchelkraut einrühren.
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Nach: Kochkunst: Lukullisches von A bis Z.- 3. Aufl., Verlag für die Frau, 1986, Leipzig, DDR