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Schwarzer Kaffee

Schwarzer Kaffee

Man soll nur gute Sorten verwenden, eventuell kann man mehrere mischen, den Kaffee erst vor Gebrauch rösten und unmittelbar vor dem Zubereiten mahlen. Darauf achten, daß die Kaffeebohnen nicht schwarz werden, es genügt, ihnen eine kastanienbraune Farbe zu geben. Es soll entweder überhaupt kein oder nur sehr wenig Kaffee Ersatz verwendet werden. Im Espresso nimmt man zu einer kleinen Portion 4 Gramm, zu einer doppelten Portion 8 Gramm Kaffee. Wollen wir aber stärkeren und besseren Kaffee kochen, erhöhen wir die Dosis auf 5 bzw. 10 g. Der Kaffee wird nicht gekocht, nur abgebrüht, wie Tee. Er soll immer unmittelbar vor dem Servieren zubereitet und frisch und heiß aufgetragen werden. Die für den Haushalt bestimmten Kaffeemaschinen sind so konstruiert, daß das Wasser einfach in den Wasserbehälter und der Kaffee in den dafür bestimmten Teil der Maschine zu tun ist. (Man kann auch ohne Maschine in altmodischem, aus zwei Teilen bestehendem Ton- oder Porzellangeschirr guten schwarzen Kaffee kochen). Der Kaffee wird in den oberen Teil dieser Kaffeemaschine – auf den Filter – gestreut und das kochende Wasser nach und nach darauf gegossen. In den unteren Teil, in die Kanne, tropft der fertige schwarze Kaffee.

[Quelle: Kochbuch für Feinschmecker » Corvina-Verlag Budapest, Ungarn 1957]

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