Krautklöße aus Weißkraut und Semmelbröseln

Krautklöße sind eine herzhafte Kloßspezialität, bei der fein zerkleinertes Weißkraut mit Schinkenspeck, Wacholderbeeren und geriebener Semmel zu einer kräftig gewürzten Masse verarbeitet wird. Durch die Kombination aus Gemüse und Brotanteil entstehen Klöße mit deftigem Aroma und einer angenehmen, leicht lockeren Struktur. Wacholder bringt dabei eine typisch würzige Tiefe, die hervorragend zu Fleischgerichten passt.

Damit die Klöße stabil bleiben, ist die Bindung entscheidend: Die Masse wird mit Eiern zusammengehalten und sollte vor dem Formen kurz ruhen, damit die Semmel die Feuchtigkeit aufnehmen kann. Falls der Teig zu weich ist, hilft ein dünnes Wälzen in Stärkemehl, damit die Oberfläche beim Garen kompakter wird. Wichtig ist außerdem das richtige Garen: Krautklöße dürfen nicht stark kochen, sondern sollen nur leise siedend ziehen, damit sie nicht auseinanderfallen und gleichmäßig durchgaren.

Geschmacklich lassen sich Krautklöße gut variieren: Paprika sorgt für eine warme Würze, während Pfeffer das Krautaroma stärker betont. Serviert werden sie gern als Beilage, besonders passend zu Geflügelbraten, weil sie kräftig, aber nicht zu schwer wirken und Soßen sehr gut aufnehmen.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Kalorien pro Portion: ca. 320 kcal (bei 4 Portionen)

Krautklöße aus Weißkraut und Speck auf weißem Teller mit Kräutern serviert

Zutaten

  • 50 g Schinkenspeck oder Schwarzfleisch
  • 750 g Weißkraut
  • 6 Wacholderbeeren
  • 300 g geriebene Semmel
  • 2 bis 3 Eier
  • Salz
  • Paprika oder Pfeffer

Zubereitung

  1. Schinkenspeck, Weißkraut und die Wacholderbeeren mit dem Fleischwolf zerkleinern, mit der geriebenen Semmel und den Eiern mischen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken.
  2. Klöße formen, gegebenenfalls in Stärkemehl wälzen und in leise siedendem Salzwasser gar ziehen lassen.
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Krautklöße aus Weißkraut mit Speck und Wacholder

Nach: Wir kochen gut, Verlag für die Frau Leipzig

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