Rote-Rüben-Brote

Meist bekommt man rote Rüben sauer vorgesetzt, sie werden gekocht, geschnitten, in Essigwasser gelegt, und ein paar Zwiebelwürfel versuchen vergeblich, dem Ganzen etwas Geschmack zu vermitteln. Aber warum immer sauer?

Es braucht keine besonders feine Zunge dazu, um festzustellen, daß rote Rüben einen zarten Eigengeschmack haben, der leicht an frische Nüsse erinnert. Die etwas gelblichen Rüben erkennt man sofort, sie sind heller als die dunkelroten, und die nimmt man besser für Gemüsegerichte.

Die tiefdunkelroten aber, besonders die kleinen, extra süßen, sind nicht nur für Salate herrlich, sondern auch für viele andere Speisen. Die Knollen werden gewaschen, Wurzeln sowie Blätter zweifingerbreit über der Knolle abgeschnitten.

Wenn rote Rüben verletzt werden, tritt der Saft beim Kochen aus, und dann sind sie nur halb soviel wert. Die gewaschenen Rüben werden in kochendes Wasser gelegt, nach dem Aufkochen zugedeckt und bei kleinem Feuer in etwa einer Stunde gar gemacht. Möglichst gleich große Knollen nehmen! Dann das Wasser abgießen und die Rüben abkühlen. Nun läßt sich die Haut ganz leicht abziehen.

Diese Zutaten und Geräte brauchen wir…

Geräte:

  • 1 Holzbrett
  • 1 Messer

Zutaten:

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  • Rote Rüben, gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 hartgekochtes Ei, in Scheiben geschnitten
  • 1 Teelöffel feingehackte Petersilie
  • 1 Matjesfilet
  • Mayonnaise entsprechend der Zahl der Brote
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Und so wird es gemacht…

Dünne Brotscheiben mit Mayonnaise bestreichen und mit roten Rüben belegen. In die Mitte kommt eine Ei-Scheibe, die mit Petersilie bestreut wird, und an beide Seiten der Brote je zwei Heringfilet-Streifen.

[Nach: Mit Quirl und Kochlöffel, Ein Kochbuch für Jungen und Mädchen, Der Kinderbuchverlag Berlin, 1961]

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