Hippenmasse

Ein tolles DDR-Rezept aus dem Jahr 1959

Diese Zutaten brauchen wir…

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Und so wird es gemacht…

Die Eiweiß unter Zugabe 1 Prise Salz steif schlagen. Mehl, Staubzucker und Vanillinzucker sieben und nach und nach unter den Eischnee ziehen, erst dann die Milch zugeben. Die Masse nach Rezeptvorschrift weiter verarbeiten.

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Die Hippenmasse ist eine streichfähige, also verhältnismäßig flüssige Masse. Der Einfachheit halber kann sie etwa 2 mm stark auf ein gut gefettetes Blech gestrichen und heiß, sofort nach dem Backen, in Stücke geschnitten werden. Dabei ist aber darauf zu achten, daß die Masse während des Backens breitläuft, so daß sie nur bis etwa 3 cm vom Blechrand entfernt aufzustreichen ist. Es wird aber auch gern eine Schablone verwendet, die dem Gebäck von vornherein die gewünschte Form gibt. Vor allem für runde oder längliche Gebäckstücke läßt sich die Masse auch auf das Blech spritzen. Die Backhitze soll etwa 200 Grad betragen, also einer guten Mittelhitze entsprechen. Hippenmasse sollte nach Möglichkeit zweimal gebacken werden, d. h. kurz vor Beendigung des Backens ist das Blech herauszunehmen, leicht abdampfen zu lassen und wieder in die Röhre zu schieben. Mit einem breiten Messer läßt sich Hippengebäck gut vom Blech abheben. Solange das Gebäck noch heiß ist, kann es gebogen und sogar aufgerollt werden. Es ist nach der Abkühlung sehr schön knusprig und behält diese Konsistenz bei trockener Aufbewahrung. Durch Luftfeuchtigkeit – außerhalb einer gut schließenden Dose – wird es allerdings weich und sogar zäh.

Nach: Wir backen selbst, Verlag für die Frau Leipzig, DDR, 1959

Rezept-Bewertung

5/5 (1 Review)
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