Kartoffelkoteletts aus gekochten Kartoffeln – knusprig paniert und herzhaft serviert
Kartoffelkoteletts sind eine bodenständige Kartoffelspeise, die durch fein geriebene Kartoffeln, Eigelb, Butter und eine einfache Panade aus Mehl, Eiweiß und Semmelbröseln ihre typische Form und den kräftigen Geschmack bekommt. Durch das Ausdampfen und Abkühlen der Kartoffeln wird die Masse trockener und lässt sich deutlich besser zu länglichen Koteletts formen – ein wichtiger Punkt, damit beim Braten nichts auseinanderfällt.
Besonders gut gelingen Kartoffelkoteletts, wenn die Kartoffeln wirklich mehligkochend sind und nach dem Kochen mindestens 1–2 Stunden abkühlen. So bindet die Kartoffelmasse stabiler, braucht weniger Mehl und die Oberfläche wird beim Braten extra goldbraun. Für ein gleichmäßiges Ergebnis lohnt es sich außerdem, die Koteletts nach dem Formen kurz ruhen zu lassen – dadurch haftet die Panade besser und wird später in Margarine oder Schmalz schön knusprig.
Serviert werden Kartoffelkoteletts am liebsten mit einer herzhaften Soße – ideal ist eine dunkle Soße aus Bratensaft oder eine kräftige Zwiebelsauce.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten (+ 1–2 Stunden Abkühlzeit der Kartoffeln)
Kalorien pro Portion: ca. 520 kcal (bei 4 Portionen, ohne Beilage – je nach Bratfettmenge)

Zutaten
- 1 kg Kartoffeln
- 1 Eßlöffel Butter
- 2 Eigelb
- Salz
- Muskat
- 100 g Mehl
- 2 Eiweiß
- geriebene Semmel
- Margarine oder Schmalz
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Und so wird es gemacht…
- Die Kartoffeln kochen, abpellen und 1 bis 2 Stunden auskühlen lassen.
- Danach schälen und feinreiben.
- Die Butter, das Eigelb und die Gewürze unter die geriebenen Kartoffeln mischen, das Mehl einkneten und längliche flache Koteletts formen.
- Diese in Mehl, Eiweiß und geriebener Semmel wälzen und von beiden Seiten in Margarine oder Schmalz braten.
- Mit einer herzhaften Soße anrichten.
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Nach: Aus der Schale geplaudert, Verlag für die Frau Leipzig – Berlin DDR, 1983