Halbseidene Klöße mit gerösteten Brötchenwürfeln
Halbseidene Klöße sind eine besonders beliebte Kloßvariante, bei der Kartoffelmehl mit gekochten Kartoffeln und heißer Milch zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet wird. Das Ergebnis sind Klöße, die außen glatt und zart wirken und innen schön locker bleiben. Das Highlight steckt jedoch in der Mitte: in Margarine geröstete Brötchenwürfel sorgen für einen herzhaften Kern mit feinem Röstaroma.
Wichtig für das Gelingen ist das Brühen des Kartoffelmehls. Die Milch sollte wirklich kochend heiß sein, damit das Mehl bindet und der Teig später nicht zerfällt. Durch das Ei bekommt die Masse zusätzliche Stabilität. Beim Formen sollten die Hände leicht angefeuchtet werden, damit sich die Klöße sauber rund drehen lassen. Die Brötchenwürfel werden fest in die Mitte gedrückt und anschließend komplett vom Teig umschlossen – so bleiben sie beim Kochen sicher im Inneren.
Beim Garen dürfen die Klöße nicht sprudelnd kochen, sondern sollen nur im siedenden Salzwasser ziehen. So bleiben sie in Form und werden gleichmäßig durchgegart. Wenn die Klöße an die Oberfläche steigen, brauchen sie je nach Größe meist noch ein paar Minuten, bis sie fertig sind.
Serviert werden halbseidene Klöße besonders gern zu Braten, zu Pilzsoße, zu Kohlgerichten oder einfach mit brauner Butter und Kräutern. Durch ihre milde Art passen sie perfekt zu kräftigen Soßen.
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Kalorien pro Portion: ca. 420 kcal (je nach Größe und Füllung)

Zutaten für die Halbseidenen Klöße
- 400 g Kartoffelmehl
- 1/2 Liter Milch
- 1 Ei
- 5 gekochte Kartoffeln
- Salz
- 30 g Margarine
- 1 Brötchen
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Zubereitung der Halbseidenen Klöße
- Das mit kochender Milch gebrühte Kartoffelmehl, Ei, geriebene Kartoffel und Salz verarbeiten.
- Aus dem Teig Klöße formen und dabei die in der Margarine gerösteten Brötchenwürfel in die Mitte geben.
- Die Klöße in siedendes Salzwasser legen und je nach Größe 10 bis 15 Minuten kochen.
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Nach: Aus der Schale geplaudert, Verlag für die Frau Leipzig, Berlin, DDR 1983