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Paprikafrüchte

Sie sind eine der reichsten Quellen von Vitamin C (sic enthalten dreimal mehr Vitamin C als Zitronen) und von wachstumförderndem Vitamin A (Karotin). Ihr brennender Geschmack ist ein gutes Gewürz für verschiedene Gerichte (Salate, Aufstriche, Füllen).

Es gibt viele Arten von Paprikaschoten: Tomatenpaprikaschoten, rote und fleischige. Für rohen Salat und zum Füllen eignen sich noch grüne Paprikaschoten, noch nicht ausgereifte, mit einer stumpfen Spitze, breit und kurz. Spitze, lange Früchte pflegen einen brennenden Geschmack zu haben. Die Schoten spülen wir sauber ab, schneiden um den Stiel einen Kreis heraus und nehmen den Stiel mit den inneren Samen heraus. Mit einem Teelöffel säubern wir das Innere von restlichen Kernen. Wir kosten die Paprikaschote, ob sie keinen brennenden Geschmack hat. Wenn sie scharf ist, feuchten wir die Zunge mit Milch an, um so das Brennen zu lindern. Schärfere Paprikaschoten brühen wir in heißem Wasser ab. Ein scharfes Alkaloid verleiht den Paprikaschoten einen besonders gepfefferten Geschmack. Deshalb tun wir sie in gedünstete Tomaten, in eingebackene Gerichte, Kartoffelgulasch, gedünstetes Fleisch, Eier u. ä. Immer aber müssen wir darauf achten, daß wir durch langes Dünsten oder Einbacken keine Vitamine vernichten. Rohe Paprikaschoten zerschneiden wir und reichen sie auf Butterbrot oder auf Brot mit Speck; wir verwenden sie in Aufstrichen und in Kartoffel- und Gemüsesalaten.

Hier sei ein Vergleich angebracht: Während die Zitrone etwa 50 mg in 100 g enthält, sind es beim Paprika durchschnittlich 140 mg in 100 g. Mit diesem Wert steht der Paprika an der Spitze aller Gemüsesorten.

Paprikafrüchte eignen sich sehr gut zum Einfrieren. Die vom Samenstand befreiten Früchte waschen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und ganz oder in Streifen geschnitten einfrieren. Sie brauchen nicht blanchiert zu werden. Später können sie für gefüllte Paprikafrüchte, für Gemüse oder für Salat verwendet werden.

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