Die Küche der Sowjetunion ist eine traditionsreiche und von vielen Einflüssen geprägte Küche. So, wie sich die Sitten der einzelnen Völker in der Sowjetunion unterscheiden, so unterschiedlich sind auch die Eßgewohnheiten der einzelnen Nationalitäten. Dadurch ist die Küche in der Sowjetunion international, von europäischen, orientalischen und asiatischen Akzenten geprägt.

Großen Einfluß hat die französische Küche auf die Eßgewohnheiten in der Sowjetunion und besonders der Belorussischen SSR mit dem Potsdamer Partnergebiet Minsk ausgeübt. Im zaristischen Rußland wirkten zahlreiche Köche aus Frankreich in den Küchen der Fürstenhöfe und sorgten für französische Gaumenfreuden.

In der Sowjetunion sind die Gurken das beliebteste Gemüse. Außerdem werden sehr viele Suppen gegessen. Die berühmteste ist die Soljanka. Sie wird in mindestens 20 Varianten zubereitet. Sahne wird vielfach zur Abwandlung von Gerichten verwendet. Auch Fisch ist sehr begehrt und bereichert den Speisenplan in jedem Haushalt.

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