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Wacholderbeeren haben einen süßen, aromatisch holzigen Geschmack. Obwohl Wacholder in Nordeuropa ein bekanntes Küchengewürz ist, kennt man ihn vom Gin, dem er seinen aparten Geschmack gibt, vermutlich besser. Seit biblischen Zeiten wohlbekannt, wurden die Blätter und Beeren von den Griechen und Römern und auch im späteren Europa bis zum 16. Jh. als Heilmittel gegen verschiedene Seuchen und Schlangenbisse verwendet.
Wacholder ist ein interessantes Gewürz, das besonders häufig in Schweden, Deutschland, Italien und Südeuropa, wo die wohlschmeckendsten Beeren herkommen, verwendet wird.

Wacholder wird grundsätzlich zum Würzen von wohlschmeckendem, dunkelfleischigen Wildbret, wie Hirsch, Waldtaube und Wildschwein verwendet, aber er paßt genauso gut zu Schweinefleisch (vor allem mit Äpfeln und Cidre) und zu vielen Wintergerichten wie Ochsenschwanz und anderen Rindfleischeintöpfen.

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