Linsentopf aus der »Hammerhansl-Küche« in Frohnau - Eintöpfe - DDR Rezepte

Linsentopf aus der »Hammerhansl-Küche« in Frohnau 0 1968 gelesen

Linsentopf aus der »Hammerhansl-Küche« in Frohnau

500 g Linsen, 75 g Bauchspeck, 3 Zwiebeln, 1 Möhre, 1 Stück Sellerie (etwa 100 g), 75 g Soßenlebkuchen, 2 Eßl. Mehl, 1 Eßl. gekörnte Brühe, 1 1/2 l Wasser, 4 geräucherte Bratwürste (je 100 g), Salz, Pfeffer, Zucker, Essig, Pfefferkörner.

Die Linsen verlesen, gut waschen und mit etwa 1 1/ 2 l Wasser über Nacht weichen.
Im Einweichwasser ansetzen und die gekörnte Brühe, etwa 1 Eßlöffel zerdrückte Pfefferkörner, die roh in Streifen geraspelte Möhre und den Sellerie dazugeben, bei kleiner Flamme und geringer Hitze weichkochen, gegebenenfalls noch 1/2 l Wasser
zugeben.
Den Soßenlebkuchen zerbröckeln oder reiben und einstreuen (diese Zutat verbessert den Geschmack und die Bindung der Linsen).
Das Mehl in einem kleinen Pfännchen ohne Fett braun rösten, dabei ständig rühren, damit es nicht verbrennt und bitter wird. Das abgekühlte Braunmehl mit wenig kaltem Wasser anrühren, an die Linsen geben und kurz aufkochen lassen.
Den Speck würfeln, auslassen, die ebenfalls gewürfelten Zwiebeln darin goldgelb anschwitzen, mit etwa einem Eßlöffel Zucker überstreuen, der leicht bräunen soll, und dann mit einem Eßlöffel Essig ablöschen.
Das süßsaure Zwiebelgemisch an den Linsentopf geben.
Die geräucherte Bratwurst in dicke Scheiben schneiden, im eigenen Fett knusprig anbraten und zu dem fertigen Linsentopf geben, der noch mit wenig Salz, Zucker, Essig und Pfeffer pikant abgeschmeckt wird.
Man kann unter den Linsentopf auch noch etwa 150 g rohes, etwas kurzgeschnittenes Sauerkraut mischen und mit durchziehen lassen oder etwa 150 g gewürfelte Salz-, Gewürz- oder Senfgurken daruntermischen.
Als Fleischeinlage eignen sich auch Pökelfleisch, Blutwurst oder geräucherter Schweinekamm.



[Quelle: Die besten Rezepte aus der Fernsehküche, © VEB Fachbuchverlag Leipzig, 1989]




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